Brüllen Sie heimlich?
Viele Eltern sind Befürworter eines partnerschaftlichen Erziehungs-Ansatz Ihrer Kinder, haben sich darüber informiert, ihre eigene Kindheit reflektiert und wollen das Beste für ihr Kind.
Das Kind begleiten statt zu erziehen, ihm auf Augenhöhe zu begegnen statt ein Wissens- oder Erfahrunges-Gefälle zu demonstrieren. In den meisten Familien gehört der Vergangenheit an.
Und tatsächlich: die partnerschaftliche und gewaltfreie Erziehung ist für Kinder eine große Chance ein gesundes Selbstwertgefühl und eine gute und sichere Bindung zu nahestehenden Menschen zu entwickeln. Das wurde in Studien nachgewiesen.
Allerdings sind Eltern mit den vielfältigen Anforderungen im Alltag mit ihren Kindern oft überfordert. Das ist etwas Normales. Durch die gesellschaftliche Entwicklung sind Eltern und Kinder zunehmend in Zwänge eingebunden, die es erschweren partnerschaftlich zu erziehen. Man verfolgt die Idee, dass man im Alltag funktionieren muss und erwartet das auch von den Kindern, verständlich. Oft wird man aber weder sich selbst noch den Kindern gerecht. Zum Beispiel hat man viel Druck auf der Arbeit, gleichzeitig kümmert man sich noch um einen kranken Elternteil. Man möchte auch mal Ruhe, dass es reibungslos läuft. Kinder reagieren oft herausfordernd, nicht weil sie böse sind sondern weil sie ständig lernen und Sachen ausprobieren, auch zwischenmenschliche Grenzen. Da Kinder unterschiedlich im Temperament, in Begabungen und und in ihrer neurologischen Struktur sind (hochsensibel, hochbegabt, ADHS, legasthenisch, autistisch etc.) kann die Geduld und der partnerschaftliche Herangehensweise der Eltern derartig , dass man brüllt, droht oder tut dem Kind emotional weh. Durch Überforderung und Stress endt manche Erziehungssituation ungewollt in Schimpf-Tiraden und manchmal aus Verzweiflung in emotionaler Gewalt.
Sozialer Nahbereich /// zwischen Toleranz und Bevormundung
Das Eltern-Coaching ist….